Brands, Fashion, Travel : 14.10.09 : 17:53 : VON Niteowl

frontlineshop @ Århus

Nach einer wunderbaren Woche in Stockholm, haben wir Schweden auf Wiedersehen gesagt und uns auf nach Dänemark gemacht. Unser erster Drehtag in unserem Nachbarland führte uns zum Label Revolution im beschaulichen Århus. Mastermind Palle Bruun Rasmussen erklärte uns im Revolution-Headquarter in tollster Hafenlage die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Architektur und Mode, zeigte uns, wie ein typischer T-Shirt-Print entsteht und machte sogar aus der übernächsten Kollektion kein großes Geheimnis. Mehr aus Århus gibt es nach dem Jump.

Bei Revolution passiert alles unter einem Dach. Das Designstudio, der Showroom und sogar das Lager des Labels befinden sich in einem alten Kornspeicher im Hafen von Århus. Hier lässt sich Palle (Foto) für seine Retroprints inspirieren.

Ein zweiköpfiges Designerinnen-Team ist für Schnitttechnik und Farbdesign zuständig. Wir durften ihnen bei der Arbeit über die Schulter schauen und zusehen, wie neue Styles für die Herbst/Winter-Kollektion 2010 entstehen. Labelgründer Christian Katballe hat sich unterdessen ein paar Schreibtische weiter um die Business-Seite gekümmert.

Palle hat uns natürlich auch den NoMuffin Store in der Klostergade gezeigt, in dem die Styles von Revolution zu haben sind. Außer Fashion von Revolution und ausgewählten weiteren Labels, lässt sich im Store auch Kunst anschauen. Derzeit gastiert eine Fotoausstellung eines befreundeten Künstlers.

Zunächst haben wir uns ein bisschen gewundert, dass ein freshes Label wie Revolution ausgerechnet im kleinen Århus beheimatet ist und den Firmensitz nicht ins boomende Kopenhagen verlegt hat. Nach einem Streifzug durch die Stadt, ist uns allerdings schnell ein Licht aufgegangen. Von den gerade mal knapp 300.000 Einwohner sind 40.000 Studenten. Kein Wunder also, dass sich in der Innenstadt jede Menge interessante Kultur- und Shoppingangebote auf Großstadtniveau finden. Schon nach ein paar Stunden waren wir uns sicher: Århus ist definitiv eine Reise wert, zum Beispiel anlässlich des jährlich stattfindenden Spot-Festivals, auf dem sich die am heißesten gehandelten skandinavischen Bands dem internationalen Publikum und der Musikpresse aus der ganzen Welt präsentieren.

Die schönsten Tage gehen immer am schnellsten vorbei. Schon am Nachmittag musste wir die Fähre nach Seeland nehmen, um rechtzeitig für unsere weiteren Termine in Kopenhagen einzutreffen. Wir sind uns aber sicher, dass wir zurückkehren werden. Und wir freuen uns jetzt schon diebisch auf die neuen Styles und die kommenden Kollektionen aus dem Hause Revolution.

–> Hier geht es zur offiziellen Website von Revolution.

–> Die aktuellen Styles von Revolution findest du in unserem Onlineshop.

–> Red Issue, die Frauenlinie von Revolution, findest du hier.

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